Sephreids Ausbildung zum Gesundheitsarbeiter in Papua-Neuguinea

Im abgelegenen Hochland von Papua-Neuguinea werden junge Menschen dank MAF zu Community Health Workers (CHWs) ausgebildet. Einer von ihnen ist Sephreid Kuri aus Duranmin – er weiss: Diese Ausbildung rettet Leben.

„Ich möchte die Ausbildung als Gesundheitsarbeiter machen, um meine Familie und mein Dorf zu unterstützen“, sagt Sephreid. „Auch Jesus kam auf diese Erde, um den Menschen zu dienen und sie zu heilen – ich möchte seine Mission weiterführen.“

Sephreid Kuri

Duranmin liegt in einer entlegenen Region nahe des Kenu River – nur per 12‑ bis 15‑minütigem Flug oder nach einem zweitägigen Fussmarsch vom Bezirkszentrum Telefomin erreichbar. Die dortige CHW‑Schule bietet eine zweijährige Ausbildung für Studierende aus verschiedenen Teilen Papua‑Neuguineas. Viele sind für den Weg zur Schule vollständig auf die Flüge von MAF angewiesen.

Schulleiterin Maggie Dunn betont, dass die Ausbildung weit über medizinisches Wissen hinausgeht. „Unsere Studierenden lernen, in ihren Heimatgemeinden Verantwortung zu übernehmen und mit Fachkenntnis und Hingabe zu dienen.“ Die Ausbildung lokaler Fachkräfte ist besonders für abgelegene Gebiete wie Duranmin entscheidend: Viele staatliche Mitarbeitende verlassen diese Regionen, weil die Lebensbedingungen zu hart sind.

Sephreid im Klassenzimmer

Sephreid erlebt selbst, welche Veränderungen MAF möglich macht. „Meine Vorväter waren nur zu Fuss unterwegs. Seit es aber eine Landepiste gibt und MAF fliegt, gibt es Läden, eine Gesundheitsstation und eine Schule. Ich konnte lesen und schreiben lernen – und nun Gesundheitsarbeiter werden. MAF ist mehr als Transport: Es ist ein lebensrettender Dienst. Ich bete, dass Gott diese Mission segnet, damit noch mehr Menschen in Papuas entlegensten Regionen erreicht werden

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Mandy Glass
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