Von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) mitfinanziert, setzen wir ein überregionales Programm in vier Ländern um. Die DEZA-Kofinanzierung bis 2028 garantiert Planbarkeit, unabhängige Wirkungskontrolle und nachhaltige Entwicklung.
MAF in der Schweiz


Verein MAF Schweiz
Seit 2005 ist MAF durch einen Verein in der Schweiz präsent, um sich von hier aus für Menschen in Not auf der ganzen Welt einzusetzen. Aus dieser Arbeit ist ein Programm entstanden, das seit dem 1. Januar 2025 von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziell unterstützt wird. Über das Programm hinaus engagiert sich MAF International in der Schweiz personell und finanziell im weltweiten Netzwerk von MAF und anderen Organisationen mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung.
MAF Schweiz Programm 2024–2028
Unsere Programmländer
In unseren Programmländern lebt ein grosser Teil der Bevölkerung in schwer zugänglichen Regionen und verfügt nur über eingeschränkten oder keinen verlässlichen Zugang zu Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur, was eine nachhaltige Entwicklung verunmöglicht.
Südsudan
HDI 2023: 191
OECD States of Fragility: extreme fragile
State Resilience Index: 1 von 154
Einwohnende: 10,91 Mio.
Strassennetz: 90 200 km
Rural Access Index (RAI): 81% der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu einer alljährlich befahrbaren Strasse


Papua-Neuguinea (PNG)
HDI 2023: 156
OECD States of Fragility: fragile
State Resilience Index: 122 von 154
Einwohnende: 10,14 Mio.
Strassennetz: 9349 km
Rural Access Index (RAI): 77% der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu einer alljährlich befahrbaren Strasse
Madagaskar
HDI 2023: 173
OECD States of Fragility: fragile
State Resilience Index: 124 von 154
Einwohnende: 29,61 Mio.
Strassennetz: 31 640 km
Rural Access Index (RAI): 72% der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu einer alljährlich befahrbaren Strasse


Liberia
HDI 2023: 178
OECD States of Fragility: fragile
State Resilience Index: 116 von 154
Einwohnende: 5,3 Mio.Strassennetz: 10 600 km
Rural Access Index (RAI): 42% der ländlichen Bevölkerung hat keinen Zugang zu einer alljährlich befahrbaren Strasse
Unsere Schwerpunkte
Die Isolation blokiert direkt den Zugang zu Lebensgrundlagen und Entwicklungschancen und ist den folgenden drei zentralen Bereichen extrem spürbar. Und hier setzen wir an:
Gesundheit und Hygiene
Unsere Rettungsflüge ermöglichen die medizinische Versorgung, wo Medizin und Personal fehlen. Wir sorgen für sauberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen, um Krankheiten wie Cholera zu bekämpfen.


Bildung und Kompetenzaufbau
Abgeschnitten von der Welt fehlt ganzen Generationen Zugang zu Bildung. Weil auf unbefahrbaren Strassen weder Lehrkräfte noch Lernmaterial ankommen, fliegen wir sie hin. Und eröffnen neue Chancen vor Ort.
Ernährung und Einkommen
Ohne Zugang zur Aussenwelt fehlen Familien und Gemeinschaften lebenswichtige Güter, Dienstleistungen und Einkommensmöglichkeiten. Wir schaffen Zugang zu Märkten und unterstützen die Nahrungsversorgung.

Unser Programm auf einen Blick:
Flüge
Passagiere
kg Fracht
Partnerorganisationen
Wo Wege enden, fliegen wir weiter und schaffen Verbindung.

Weitere Informationen
Jahresberichte, weitere Informationen über MAF sowie ausführliche Reportagen und Erfahrungsberichte finden Sie in unseren aktuellen Broschüren und Berichten kostenlos zum Herunterladen.
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