Glaube und Hoffnung

Wo Menschen abgeschnitten leben, fehlt oft die Hoffnung. Für lokale Kirchen und Gemeinden schaffen wir Verbindungen – und stärken gemeinsam Menschen im Glauben. Damit sich niemand mehr allein fühlt.
Zahlen und Fakten gemäss WHO

Darum fliegen wir hin:

1 / 6

Menschen

Jeder 6. Mensch ist weltweit von Einsamkeit betroffen. In abgeschnittenen Gegenden noch mehr.

24,3%

Einsamkeit in Afrika

Die Einsamkeitsrate ist in Afrika (24.3%) mehr als doppelt so hoch wie in Europa (10.1%).

100

Todesfälle pro Stunde

Werden weltweit mit Einsamkeit in Verbindung gesetzt. Sich verbunden zu fühlen, stärkt die Gesundheit.

58,6%

isolierte Jugend

In Sambia sind gemäss Bericht der WHO fast sechzig Prozent der Jugendlichen sozial isoliert.

Was wir tun

Wir geben Hoffnung, wo sie verloren ging

Ob infolge politischer Konflikte, wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit oder individueller Ausgrenzung, wir fliegen hin, um Gefühle von Einsamkeit aufzulösen. Gemeinsam mit loken Kirchen und Gemeinden ermöglichen wir soziale und geistliche Betreuung sowie Seelsorge inmitten von Armut und Unsicherheit. Und bringen damit neue Hoffnung.

Geografische 
Abgeschnittenheit

Wo keine Strassen hinführen, sind Dörfer nur zu Fuss oder per Flugzeug erreichbar. Menschen fühlen sich dadurch oft von der Welt vergessen, von den Regierungen vernachlässigt und sich selbst überlassen.

Kulturelle und religiöse Stigmatisierungen

Krankheiten können als göttliche Strafe angesehen werden, wodurch Personen oder Familien ausgegrenzt werden. Auch Witwen und Vergewaltigungsopfer werden teilweise aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.

Konfliktgebiete, Krieg und Gewalt

Generationenlange Stammesfehden können zur Isolation führen. Auch Kriege, Vertreibungen oder die systematische Ausgrenzung von Minderheiten führen zur Einsamkeit einzelner Personen oder Gruppen.

Gesundheitliche Ausgrenzung

Stigmatisierte Krankheiten wie HIV/AIDS oder Tuberkulose können zu Ausgrenzung führen. Auch aufgrund von Unfruchtbarkeit, Albinismus oder psychischen Erkrankungen werden Menschen ausgegrenzt.

Wirtschaftlich
ohne Perspektiven

Viele Kinder wachsen im Globalen Süden ohne Bildung auf. Sehen die jungen Menschen infolge dessen keine Zukunft, führt dies zu Resignation. Das Leben wird zum Überlebenskampf ohne Perspektive.

Informations- und Beziehungsisolation

Die Migration trennt Familien, weil kein Geld fürs Reisen übrig bleibt. Oft fehlen auch Radio und Telefon, um informiert zu sein oder sich mit anderen über lange Distanzen hinweg zu vernetzen. Das macht einsam.

Unsere Grundlage

Unsere Motivation: christliche Nächstenliebe

Wir verbinden unseren christlichen Glauben mit praktischem Handeln und engagieren uns für Menschen, die von der Welt abgeschnitten sind. Dabei respektieren wir die Würde aller, egal welchen Glaubens, Geschlechts, Status oder welcher Ethnie. Wir verfolgen einen glaubensbasierten Programmansatz, der die spirituellen Bedürfnisse von Individuen und Gemeinschaften ernst nimmt. Und handeln dabei nach humanitären Standards und einem menschenrechtsbasierten Ansatz (Human Rights-Based Approach HRBA).

Aktuelles

Aktiv für Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten

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60 Jahre Hilfe, Hoffnung und Heilung im Tschad

Seit 1966 fliegt MAF Menschen im Tschad an kaum erreichbare Orte. Was mit medizinischer Versorgung begann, wurde zu weit mehr: Hilfe in Hungersnöten, Schutz der Lebensgrundlagen, neue Chancen durch Bildung. Bis heute bringt MAF Hoffnung, wo sie sonst

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Vierzig Jahre mit einer Wunde, die niemand sehen sollte

Seit über vierzig Jahren trägt Ayor eine unsichtbare Wunde – entstanden bei der Geburt, verborgen aus Scham. Lange schien Hilfe unerreichbar. Ein Flug mit MAF gibt ihr nun die Chance auf eine lebensverändernde Operation.

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Hoffnung landet in Dimanbil

Vier Jahrzehnte lang kämpften die Menschen von Dimanbil gegen Isolation. Heute bringt ihre eigene Landebahn MAF-Flüge ins Dorf – und damit Zugang zu Bildung, medizinischer Hilfe und neuen Möglichkeiten.

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Menschen sollen nicht allein gelassen werden, Hilfe und Hoffnung soll überall ankommen.

Mithelfen

Das können Sie tun

Wenn Sie sich mit uns für eine bessere Lebensqualität abgeschnittener Gemeinschaften engagieren möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Sie das tun können:

Spende

Spenden Sie den Betrag, den Sie können und wollen und ermöglichen Sie uns damit, abgeschnittene Orten und Gemeinschaften anzufliegen, um Leben zu retten.

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Testament

In Ihrem Testament können Sie Organisationen wie MAF ein Vermächtnis / Legat oder eine Erbschaft hinterlassen. Verschenken Sie Hoffnung über Ihren eigenen Tod hinaus.

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Partnerschaft

Wir kooperieren mit engagierten Unternehmen, Kirchen, Stiftungen und Behörden, um mehr bewirken zu können. Lassen Sie uns gemeinsam Hilfe aus der Luft ermöglichen.

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Spendenaktion

Organisieren Sie Ihre eigene Spendenaktion: Egal ob einen Kuchenverkauf, Spendenlauf oder etwas ganz anderes – jeder gesammelte Franken hilft Menschen in Not.

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Ehrenamtliche Hilfe

Was können Sie besonders gut? Bringen Sie Ihre Zeit und Qualitäten bei MAF ein und tragen Sie so dazu bei, dass Hilfe dort ankommt, wo es sie braucht.

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Gemeinsam Grenzen überwinden und
Hoffnung schenken.

Wo wir uns engagieren

Weitere Schwerpunkte

Enden Strassen, endet oft auch die Hoffnung. Dann bedeutet Abgeschiedenheit nicht mehr Freiheit, sondern Isolation. Um dieser Isolation entgegenzuwirken, engagieren wir uns für:

Gesundheit und Hygiene

Unsere Rettungsflüge ermöglichen die medizinische Versorgung, wo Medizin und Personal fehlen. Wir sorgen fürs auberes Trinkwasser und sanitäre Einrichtungen, um Krankheiten wie Cholera zu bekämpfen.

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Bildung und Kompetenzaufbau

Abgeschnitten von der Welt fehlt ganzen Generationen Zugang zu Bildung. Weil Lehrkräfte und Lernmaterial auf unbefahrbaren Strassen nicht vorankommen, fliegen wir sie hin. Und eröffnen neue Chancen vor Ort.

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Ernährung und
Einkommen

Ohne Zugang zur Aussenwelt fehlen Familien und Gemeinschaften lebenswichtige Güter, Dienstleistungen und Einkommensmöglichkeiten. Wir schaffen Zugang zu Märkten und unterstützen die Nahrungsversorgung.

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Wo Menschen abgeschnitten leben, fehlt oft die Hoffnung. Für lokale Kirchen und Gemeinden schaffen wir Verbindungen – und stärken gemeinsam Menschen im Glauben. Damit sich niemand mehr allein fühlt.

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