Gegen alle Widrigkeiten: Elizabeths Weg

Nach jahrelanger Gewalt im Südsudan floh Elizabeth mit ihren Kindern ins sichere Uganda. Dank der Unterstützung der Khayamandi Foundation und der lebensrettenden Flüge von MAF erhielt sie Schutz, eine Arbeit und vor allem neue Hoffnung.

Der Mord an ihrem Mann bei einer Massenschiesserei und ein anschliessender Überfall von Rebellen auf ihr Zuhause zwangen Elizabeth zu einer schicksalhaften Entscheidung: Sie musste fliehen, um ihr Leben und das ihrer fünf Kinder zu retten.

Im März 2022 kam sie im Flüchtlingslager Rhino an. Ihre Zukunft war ungewiss. Neben dem Trauma der Vergangenheit lastete die grosse Verantwortung auf ihr, für die Familie zu sorgen.Im Schulbüro der vom MAF-Partner Khayamandi Foundation geführten Schule erzählte Elizabeth ihre Geschichte. Ihre Bescheidenheit und Entschlossenheit berührten die Mitarbeitenden, die ihr eine Stelle als Reinigungskraft anboten – eine Arbeit, die zwar unter ihrer Qualifikation lag, aber für Elizabeth eine Rettung bedeutete. „Auch wenn ich nur wenig verdiente, half es mir, für meine Kinder zu sorgen“, erinnert sie sich.

Elizabeth arbeitet nun als Lehrerin im Camp

Ihr Engagement führte später zu einer Anstellung als Lehrerin an der Schule. „Ich lebe von Tag zu Tag. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringt, aber ich bin dankbar für die Chance, die mir die New Life School gegeben hat“, sagt Elizabeth.

Ihr Schicksal ist kein Einzelfall. Es steht stellvertretend für die Sorgen und Hoffnungen zahlloser südsudanesischer Frauen im Rhino Refugee Settlement – einem Ort, an dem Gemeinschaft, Unterstützung und lebenswichtige Hilfe wie die von Khayamandi und MAF den entscheidenden Unterschied machen.Herbert Niwahereza, Geschäftsführer der Khayamandi Foundation, sagt: „MAF ist für uns ein Lebensretter. Die Fähigkeit, mit ihnen diese entlegenen Orte zu erreichen, macht einen grossen Unterschied.“

Im Klassenzimmer
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Damalie Hirwa
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