Frauen ermutigen Frauen in abgelegenen Gemeinden

In Australiens hohem Norden sind Strassen rar und die Entfernungen gross. Dörfer und indigene Gemeinschaften liegen weit auseinander und sind schwer erreichbar. Hier bringen die «Safaris» von CWCI den Frauen gezielt Hoffnung und Perspektive.

Die Flüsse auf der Cape-York-Halbinsel treten in der Regenzeit stark über die Ufer

Mit dem Auto würdesich die 2000 Kilometer lange Luftstrecke von Mareeba über Normanton, Kowanyama,Weipa, Napranum, Bamaga und Coen um hunderte Kilometer unwegsamer Strassen verlängern. „Die Entfernung auf dem Landweg ist zu gross und zu beschwerlich, als dass zwei Frauen allein in diese entlegenen Gebiete reisen könnten.“, erklärt Isabel O’Neill, Leiterin des zweiköpfigen CWCI-Teams.

Gemeinsam mit einer Kollegin kann sie dank eines MAF-Fluges die Isolation überwinden und vor allem Frauen in lokalen Gemeinden und Kirchen besuchen – aber auch auf Menschen zugehen, die sich für den christlichen Glauben interessieren. Viele Teilnehmerinnen der Treffen berichten von geistlicher Ermutigung und einem gestärkten Glauben. CWCI fördert Frauen nicht nur in ihrem Glaubensleben, sondern befähigt sie ganzheitlich für ihre Rolle in Familie, Beruf und Gemeinde.

Für Michael Lindsey, MAF-Pilot und Ausbilder im Ausbildungszentrum in Mareeba, war die sechstägige Safari eine willkommene Abwechslung. „Es war inspirierend zusehen, wie MAF hilft, Isolation zu überwinden und was es sie bewirken kann»“, sagte Michael. „Es gab viele positive Rückmeldungen. Die Menschen lieben es, dass diese Frauen ihre Zeit investieren, um in diese abgelegenen Gegenden zu kommen und andere Frauen zu begleiten.“

Isabel O'Neill und Mary Foster mit Pilot Michael Lindsey unterwegs in m australische GippsAero GA8 Airvan
Autor
Janne Rytkonen
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